21.06.2009 - GP Luzern
GP Luzern, Pfaffnau – 21.06.2009Am längsten Tag des Jahres traf sich die nationale Elite zum Wettstreit rund um Pfaffnau. Das Rennen ist im nationalen Kalender als sehr selektive Strecke bekannt, da nebst unzähligen Richtungswechseln ähnlich viele kleine Auf- und Abstiege zu bewältigen waren.
Ca 90 Fahrer nahmen die anspruchsvolle Prüfung unter die Räder. Aus den eigenen Reihen war lediglich Roman Andres nicht als Rennfahrer dabei. Er wird aus gesundheitlichen Gründen erst zur Schweizer Meisterschaft in Nyon in einer Woche wieder dabei sein.
Wie vermutet kam es gleich zu Beginn die ersten Angriffe. Nach 5 km waren bereits 6 Fahrer ausgerissen und kamen schnell bis auf eine Minute Vorsprung. David Jansen war aus den eigenen Reihen dabei. Die Gruppe harmonierte ganz gut, kam aber nicht über einen Vorsprung von 2 Minuten hinaus. Nach cirka einem Renndrittel wurde hinten im Feld konkret attackiert. Nebst einem Aufholen auf die Spitzenfahrer, führte die Tempoverschärfung zu einer ersten Selektion im Feld.
Die Spitze war gestellt und das Feld in drei Teile geteilt. Nach etwas mehr als einer halben Runde waren die meisten Fahrer wieder in einem Feld vereint, vorne war aber mit Tobias Eggli ein Fahrer ausgerissen. Hinter ihm lagen noch drei weitere einzelne Verfolger, diese wurden aber wieder gestellt. Im Gegensatz zu Eggli. Der Fahrer aus dem Zürcher Weinland setzte sich ab wobei sein Vorsprung bis zu 3 Minuten betrag.
Im Feld folgten während den letzten drei Runden Attacke auf Attacke. Gruppen kamen zu Hauf weg und wurden wieder gestellt. Zwei Runden vor Schluss waren es dann die Professionals die ihre Ambitionen auf den Tagessieg anzeigten. Mit Frank und Bovay waren zwei der BMC-Fahrer stark daran beteiligt, dass es eine vielversprechende Fluchtgruppe die Verfolgung auf Eggli aufnahm. Aus den eigenen Reihen war keiner vertreten, wobei aus nationaler Sicht lediglich der alte Haudegen Devittori Unterschlupf fand.
Dahinter waren zwei weitere Verfolgergruppen unterwegs. Patrick war in einer ersten 6-er Gruppe unterwegs. Zudem nahm Lionel Varé im zweitletzten Aufstieg das Heft in die Hand und riss aus. Er schaffte es mit drei weiteren Fahrern noch zur Gruppe mit Patrick aufzuschliessen. Somit kam es in dieser Gruppe zu Ausmarchung der Ränge ab Platz 9. Patrick riss aus dieser Gruppe mit dem Romand Beney zwei Kilometer vor dem Ziel aus, musste sich dem Atlas-Fahrer aber noch knapp geschlagen werden.
Mit Lionel auf Rang 18 und Simon Wyss auf Rang 30 waren noch zwei weitere Fahrer in den ersten 30. Eine letzte Standortbestimmung über den persönliche Leistungsfähigkeit und Leistungswille war an diesem Ausscheidungsrennen vor der Schweizermeisterschaft von nächstem Wochenende geschrieben.
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