04.07.2009 - Tour du Jura
Wie immer am Rennwochenende nach der nationalen Meisterschaft, wurde das weitreichend ausserordentliche Rennen im Schweizer Jura ausgetragen. Speziell ist das Rennen in diesen Breitegraden, da die 180 zu absolvierende Kilometer von A nach B führten und nur wenige Streckenmeter doppelt befahren wurden. In dem Fall führte die Strecke von Porrentruy nach Delémont. Und wer den Jura kennt weiss, es gibt ein paar Auf- und Abstiege die man absolvieren kann. Damit die Sicherheit der Fahrer gewährleistet war, bot der Organisator über 100 Motorradfahrer auf. Welch ein Tross nebst dem Radrennfahrerfeld.Aus Teamsicht waren 7 Fahrer am Start. Lionel Bücheli, Bernhard, David, Stefan, Roman Müller, Lionel Varé und Simon Wyss vertraten die eigenen Farben. Die erste Selektion versprach topographisch der Anstieg auf die Anhöhe der Franches Montagnes, sprich von gut 500 Meter über Meer auf knapp 1000. Das 130 Mann starke Feld wurde entsprechend auch gleich dezimiert bei dieser Rampe nach 60 Rennkilometer.
Gut die Hälfte des Feldes schaffte diesen Anstieg im Feld, wobei seit Kilometer zwölf eine elf Mann starke Gruppe zwischen 2 und 4 Minuten auf der Flucht vor dem Hauptahrst lag.
Zwar war keiner aus den Teamreihen vorne dabei, mit einer vorne präsenten Fahrweise galt es aber nach Rennhälfte für die verbliebenen Simon Wyss und Lionel Varé im Renngeschehen zu bleiben. Sie taten es auch. Sämtliche nachfolgenden Selektionen überstanden die beiden aktiv und schadlos was die folgende Ausgangslage für die drei happigen Zusatzrunden mit sich brachte. Elf Fahrer lagen ein-einhalb Minuten vor dem noch 50 Mann starken Feld, welches nun die Plätze dahinter noch aufteilen wollte.
Die dreimalige Rampe in Delémont hatte es wirklich in sich, was dem Ausscheidungsverfahren ein weiteres Kapitel aufstempeln sollte. Das Feld wurde weiter in kleinere Gruppen aufgeteilt, was schlussendlich aber einen tollen 16. Rang für Simon Wyss resultieren liess. Der Bündner kam mit seiner kämpferischen Leistung noch bis auf 12 Sekunden an den 6. Schlussrang heran.
Lionel Varé musste in der zweitletzen Runde durch Krämpfe geplagt die Besten ziehen lassen, kam aber als 45. immer noch auf eine tolle Rangierung. Die guten Resultate seien unterstrichen bei doch starker internationaler Beteiligung.
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