09.05.2010 - Berner Rundfahrt
Nach einer verregneten Nacht zeigte sich der Sonntag morgen für die Berner Rundfahrt recht freundlich. Knapp 120 Fahrer waren auf der Startliste in der Elitekategorie. Ein reglementarische Neuerung betreffend den startenden Continental-Teams konnte vom Organisator gegen wen auch immer nicht durchgesetzt werden. Der Richtigkeit halber hat das Team Protest gegen diese Prüfung eingelegt.Nun zum Sport. 2 Kilometer waren gefahren und eine erste Fluchgruppe gebildet. Simon Wyss war aus den eigenen Reihen dabei. Leider nicht so lange wie geplant. Im ersten Aufstieg zum Frienisberg ereilte ihn einen technischen Defekt, was ihn den Anschluss an die Spitze kostete. Diese neue Ausgangslage sollte das Team einige Kraft auf den folgenden Kilometern kosten. Die Rufalex-Fahrer waren sich schnell einig, dass eine Fluchgruppe mit namhaften Fahrern bestückt gestellt werden musste. Eine Runde wurde hart gearbeitet und die Spitze bei Kilometer 50 wieder gestellt.
Attacke über Attacke folgte und die eigenen Beine noch nicht genügend erholt, wie sich zeigen sollte. Wiederum gelangen 7 Fahrern ein Ausreissversuch, ohne Teambeteiligung. Zwar beteiligten sich jetzt noch andere Fahrer an der Nachführarbeit. In die Nähe der Spitze kam das Feld aber erst knapp 40 Kilometer vor dem Ziel. Attacken und Gegenattacken verhinderten danach aber einen nachhaltigen Rhythmus um die Flüchtigen komplett zu stellen.
Es gelang weiteren Fahrern aus dem Feld auszureissen. In einem ersten Verfolgerfeld waren hier Roman Andres und Lionel Varé dabei. Im letzten Aufstieg verlor Lionel zwar noch leicht den Kontakt, er hatte aber heute eine starke Darbietung gezeigt. Ebenso Roman, welcher als letzte Kämpfer die Teamfarben vertrat. Ganz zur Spitze reichte es auch für ihn nicht mehr, wobei zumindest eine vor ihnen liegende Gruppe noch gestellt werden konnte.
Rang 14 war sicher unter den Erwartungen und entsprach nicht dem Geleisteten. Leider ist dies aber oft nicht zwingend äquivalent.
« zur Übersicht

