13.06.2010 - Sieg von Roman Andres am Breite Kriterium

Roman Andres gewinnt souverän Grosser Preis der Stadt Schaffhausen

Bei regnerischem Wetter standen sechs Fahrer der GS Rufalex am Start zum Breite-Kriterium. Der 1.2 km lange Kurs musste 66 mal gefahren werden, was eine Totaldistanz von 79.2 Kilometer ergab.

Es wurden elf Wertungen ausgefahren, die letzte Wertung wurde wie immer doppelt gezählt. Die Teamtaktik des sportlichen Leiters war klar. Von Beginn weg musste das Tempo hoch gehalten und wenn möglich schnell eine Spitzengruppe gebildet werden. Es verging keine Runde, schon griff mit Roman Andres der erste Fahrer des Teams Rufalex an. Leider konnte im Feld keiner reagieren, sodass er alleine mit zehn Sekunden vor dem Feld fuhr. Die erste Wertung nach sechs Runden entschied dann Roman für sich und hatte damit bereits sechs Punkte auf seinem Konto. Das Feld reagierte und holte Roman nach der ersten Wertung wieder ein. Sofort setzten sich dann aber mit Roman Müller, Bernhard Furger und Joël Eglin gleich drei Fahrer des GS Rufalex an die Spitze des Feldes.

Das Continental-Pro Team Voralberg-Corratec hatte fünf Fahrer am Start und es war klar, dass auch sie um den Sieg mitfahren wollten. Das Tempo wurde aber enorm hoch gehalten, sodass ein Ausreissversuch fast nicht möglich war.

Die zweite Wertung konnte dann Roman erneut für sich entscheiden. Nach Rennhälfte hatte er bereits sechs Punkte Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger Lippuner vom Team Hörmann. Mit Atzeni und Marguet waren aber noch zwei weitere Fahrer Roman auf den Fersen, die versuchten, ihm das Leben schwer zu machen. Er konnte den Vorsprung aber konstant halten, dies sicherlich auch dank der starken Fahrweise und der gut harmonierenden Mannschaft.

Fünf Runden vor Schluss konnten sich dann noch vier Fahrer mit zehn Sekunden vom Feld absetzen. Erfreulicherweise war auch Ramon Bechter dabei. Er konnte sich damit an seinem Heimrennen gut in Szene setzen. Da bei den vier Ausreissern aber keiner der Führenden mit dabei war, stellte es für Roman keine Gefahr dar.

Als es in die letzte, doppeltzählende Wertungsrunde ging, konnten die vier Ausreisser wieder gestellt werden. Roman hatte vor der letzten Wertung acht Punkte Vorsprung auf seinen direkten Widersacher Lippuner. So galt es im Schlusssprint nichts mehr anbrennen zu lassen.
So überzeugend er das ganze Rennen fuhr, so gewann er auch den Schlusssprint souverän.

Ein Bravo an die ganze Mannschaft!



« zur Übersicht