01.05.2011 - 5ème Prix Europe Environnements
Der 5ème Prix Europe Environnement war für das Team eine Premiere. Zum ersten Mal bestritt die Mannschaft, wenn auch in stark reduziertem Masse, diese Prüfung. Verletzungssorgen wie auch Abschlussprüfungen reduzierte das Team auf 5 Fahrer. Fünf Runden à 26,6 Kilometer gab es zu absolvieren, und die Strecke war toll anspruchsvoll mit guten 2000 Höhenmeter Anstieg im Total. Das dauernde Auf und Ab kreuz und quer durch die Region Rund um Thann führte schnell zu Selektionen. Lionel Varé war es der nach 8 Kilometern bereits angriff und von lediglich 6 Begleitern gefolgt wurde.Leider folgte in der Abfahrt zu diesem, von Lionel genutzten Aufstieg, bereits der erste Sturz. Zum Schreck der Begleiter lag wiederum ein Fahrer mit Teamtrikot am Boden. Micha wurde erneut Opfer von anderen Akrobaten. Das Rad mit Totalschaden, er aber im Gegensatz zu diversen anderen Sturzopfern soweit unverletzt.
Lionel Varé baute desweilen mit seinen Fluchtgefährten den Vorsprung auf 2 Minuten aus, wobei bald erste Geplänkel begannen. Er und der Schwede Marcus Johansson wollten hier nicht mitmachen und rissen noch vor Rennhälfte auch aus dieser Gruppe aus. 70 Kilometer lag aber noch vor den beiden und hinten im Feld wurde reagiert.
Eine vier Mann starke Verfolgergruppe entwischte nach diversen Attacken dem Hauptfeld. Hieraus preschte mit Grégor Weiss ein Teamkollege von Johansson heran, welcher das Spitzenduo komplettierte. Klar war aber, dass die beiden nicht bis zur Zielgeraden auf einen Angriff warten wollten. Bereits zu Beginn der letzten Runde griffen sie abwechselnd an, um den Schweizer zu distanzieren.
Irgendwann schwanden dann die Kräfte von Lionel, welcher bislang mit Abstand am Meisten zum Gelingen dieser Flucht beigetragen hatte. Johansson, wie auch später Weiss kamen davon. Der Jurassier gab aber nicht auf und blieb den beiden auf den Fersen. Einholen vermochte er die beiden nicht mehr, konnte seinerseits aber die drei Verfolger hinter ihm auf Distanz halten und sicherte sich seinen ersten Podestplatz in unserem Team.
In weiteren Verfolgergruppen schafften es mit Lionel Bücheli und Michel noch zwei weitere Fahrer in die ersten Zwanzig.
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